Es gibt in der unternehmerischen Welt viele einzelne Bereiche und Aufgaben, die reibungslos funktionieren sollten. Einer dieser Bereiche ist auch die Lagerlogistik. Das bedeutet, dass es in einem Unternehmen immer Waren gibt, die vorhanden sind und da auch in einer bestimmten Anzahl und Menge. Es wäre ohne eine ordentliche Lagerlogistik nicht möglich, solche Waren genau zu überprüfen und vor allem auch rechtzeitig zu bestellen, wenn einmal etwas fehlt oder ein Bestand sich langsam dem Ende zuneigt. Lagerlogistik ist hierbei übrigens nicht nur für Unternehmen wichtig, in denen etwas produziert oder weiterverarbeitet wird, denn auch Verbrauchsmaterialien wie Papier und Toner oder Ähnliches sollten immer in ausreichender Anzahl vorhanden sein, daher ist die Lagerlogistik ein sehr empfindlicher Bereich, der vermutlich sogar umfassender ist, als manch einer das zu glauben wagt. Der Beginn der Lagerlogistik ist meistens das Bestellen der Ware.
Ja tatsächlich, denn die Gefahr, dass etwas doppelt bestellt wird, wenn dieser Vorgang nicht innerhalb der Lagerlogistik erfasst werden würde, wäre einfach viel zu groß. So bestellt man also eine gewisse Menge, beispielsweise Erdbeerpüree. Die Menge wird nun schon innerhalb der Lagerlogistik erfasst und bei Nachfrage angezeigt. Trifft die Ware dann im Unternehmen ein, erfasst ein Mitarbeiter der Lagerlogistik die Menge, das Anlieferdatum und im Falle des Erdbeerpürees auch das Haltbarkeitsdatum. Nun wird die Ware an einen bestimmten Ort im Lager gebracht., welcher auch in der Lagerlogistik Software vermerkt wird. Wäre ja nicht so gut, wenn man eine Ware hat, sie aber nicht finden kann. So befindet sich nun also die Ware, die in diesem falle weiterverarbeitet werden soll, im Lager. Die Mitarbeiter im Vertrieb stoßen nun je nach Situation den Bedarf an. Die Produktion bedient sich nun der Lagerlogistik, indem ein Befehl gegeben wird, eine bestimmte Menge des Erdbeerpürees auslagern zu lassen. Die Menge, die nun den Lager entnommen wird, wird in der Lagerlogistik vermerkt, sodass der Bestand wieder aktuell ist. Nachdem das Püree nun also zu einem sagen wir mal Grundstoff weiterverarbeitet wurde, ist diese natürlich ein neues Produkt innerhalb der Lagerlogistik. Dieser wird nun entweder wieder eingelagert, bevor er versendet wird, oder er wird direkt an den Kunden versendet. Das kommt natürlich auf die zeitlichen Vorgaben an. Erst wenn die Ware dann beim Kunden angekommen ist, ist auch die Warenwirtschaft beendet. Die Lagerlogistik endet schon an dem Punkt, an dem die Ware das Unternehmen verlässt. Es gibt bei der Lagerlogistik natürlich noch einige Dinge, die zusätzlich beachtet werden müssen.

So gibt es zum Beispiel auch bestimmte Modelle wie First in First Out. Hier wird erst die Ware ausgelagert, die schon am Längsten im Lager liegt. Das ist natürlich bei verderblichen Waren ein absolutes Muss, denn wer will schon Geld verlieren, wenn die Lagerlogistik so etwas nicht vorsieht und die Ware dann entsorgt werden muss? Man sieht also, dass die Lagerlogistik ein sehr umfassendes Thema ist, das heute ohne die passende Software überhaupt nicht mehr funktionieren würde. Die richtige Software für Lagerlogistik muss man aber natürlich erst einmal finden, was nicht immer ein einfaches Unterfangen ist.
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